MIRIAM (Guatemala)

Hilfe für Mädchen und Frauen die in Guatemala Gewaltopfer wurden

Dieses Projekt ist in Guatemala besonders wichtig, da Gewalt an Frauen in Guatemala ein großes Problem darstellt.
Von 2008 bis 2012 wurden jährlich 700 Frauen ermordet und auch die innerfamiliäre Gewalt stellt mit 238.914 betroffenen Frauen und Mädchen ein Problem dar.

Durch die Ausbildung werden Gewaltopfer unterstützt, persönliche Unabhängigkeit zu erlangen und somit den Kreislauf von Armut und Gewalt zu durchbrechen. Es soll ihnen geholfen werden, ihre Traumata zu bewältigen. Außerdem werden Sie bei ihrem Neuanfang unterstützt.

Das Projekt MIRIAM „Ein Tor in die Zukunft für Gewaltopfer“ fördert die höhere Bildung von vorwiegend indigenen Frauen aus ländlichen Gebieten.

Zwischen 2010 und 2011 wurden im Rahmen des Projektes 30 Frauen und Mädchen unterstützt, wovon sechs die Volksschule, sechs den ersten Zyklus der Mittelschule und sieben die Schule mit Matura abgeschlossen haben. Acht haben permanente Anstellungen gefunden, die ihre Lebensbedingungen verbessern konnten. Nur 3 haben die Ausbildung abgebrochen.

In der nun zweiten Phase des Projektes soll die individuelle psychologische Beratung verstärkt werden und berufsbildende Kurse angeboten werden.
Antragsteller: Asociacion Proyecto MIRIAM para la promocion intelectual de la mujer Guatemala. Gründung 1996, Rechtspersönlichkeit 2000
Projektsumme: 10.000 €, 2013: 2.000 €, 2014 u.2015 je 4.000 €

Projektziel: Förderung der Ausbildung von indigenen Frauen bzw. Mädchen aus ländlichen Gebieten.

Wir haben uns mit 1.000 € an dem Projekt beteiligt.

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