Elementarschule in Quetzaltenango (Guatemala)

Die Gemeinde Buenos Aires in Quetzaltenango – Guatemala ist über die Pastorial Social der Erzdiözese de los Altos in Quetzaltenango mit einem Projektansuchen an uns herangetreten.
Das Ziel des Projektes ist die Errichtung einer Elementarschule in Buenos Aires um über 70 Schülerinnen und Schülern eine Ausbildung in einem sicheren und menschenwürdigen Umfeld zu ermöglichen.
Dieses Projekt erstreckt sich auf die Dauer von 1 Jahr und beträgt 30.115,67 €
Der Projektansucher ist die Pastorial Social der Erzdiözese de los Altos in Quetzaltenango, das zu fördernde Projekt liegt in Buenos Aires in Quetzaltenango - Guatemala, einer Siedlung mit 350 Bewohnern.

Projektbeschreibung:
Die 350 Bewohner von Buenos Aires leben in sehr einfachen Verhältnissen. Die meisten Personen verdienen ihr Geld als Taglöhner auf den Fincas, wo Kaffee, Kautschuk, Ananas oder Bananen angebaut werden. In den Erntemonaten erhalten sie für ihre Arbeitskraft einen Mindestlohn von 1.100 Quetzales. In der Nebensaison gibt es nur gelegentlich Arbeit und die Bewohner von Buenos Aires verdienen dementsprechend weniger.
Der nächste Markt liegt 18 km entfernt, die nächste Schule liegt im 3 km entfernten LaPaz. Der Weg dorthin ist in sehr schlechtem Zustand.
Die Bewohner von Buenos Aires haben sich zusammengeschlossen um selbst eine Schule zu errichten. Der Gemeinschaftsentwicklungsrat (Consejo Comunitario de Desarollo – COCODE) unterstützt das Vorhaben und stellte das benötigte Grundstück zur Verfügung. Es wurden zwei überdachte, und improvisierte Räumlichkeiten geschaffen, in welchen die Schüler derzeit unterrichtet werden.
Die Schule ist vom Unterrichtsministerium autorisiert und hat 76 SchülerInnen mit 3 Lehrerinnen für die Grundschule und einer Lehrerin für das Kindergartenalter.

Projektziele:
Einrichtung einer Elementarschule, bestehend aus 3 Klassenzimmern, einer Direktionskanzlei sowie einem Lagerraum. Die Verwaltung, Durchführung und Instandhaltung wird vom Gemeinschaftsrat (COCODE) sowie dem Unterrichtsministerium übernommen, welche die Aktivitäten während der Nutzungsdauer koordinieren.
Die Unterstützung aus Oberösterreich (einschließlich dem Land OÖ) beschränkt sich auf den Ankauf der benötigten Sachkosten und gilt nur für 2014.

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